Montag, 24. Dezember 2007

24. Dezember 2007, Engelsgeschichte

Es waren einmal ein junger und ein alter Engel unterwegs auf unserer Erde.
Sie stiessen zu einem Haus, wo sie um Unterschlupf gebeten haben.
Es war eine reiche Familie mit genügend Platz.
Doch der Hausbesitzer liess sie nur im Keller schlafen und zu essen gab es auch nichts.
Im Keller hat der alte Engel ein Loch entdeckt und dem jungen befohlen es zuzumauern.
Der junge Engel wollte erst nicht helfen, weil die Familie, die über viel Hab und Gut verfügten, so unfreundlich waren.
Doch der alte Engel hat nur gesagt:
"die Dinge sind nicht immer wie sie scheinen. "

Am nächsten Tag zogen sie weiter.
Sie kamen zu einem anderen Haus, wo sie wiederum um ein Dach über dem Kopf fragten.
Es war eine schwangere Frau mit ihrem Mann.
Sie hatten bloss eine Kuh, denn mehr konnten sie sich nicht leisten.
Trotzdem gewährte das arme Ehepaar Eintritt in ihr Haus.
Sie teilten sogar das spärliche Abendbrot mit den Engelswesen.
Als die beiden Engel am nächsten Tag verwachten, war die Stimmung sehr schlecht.
Die Frau teilte weinend mit, dass ihre letzte Kuh nun auch noch gestorben ist.
Da wurde der junge Engel wütend.

Als sie gegegangen waren, fragte der junge Engel den alten:
"gestern waren wir bei einer steinreichen Familie, denen hast du geholfen, ein Loch in der Mauer zu flicken.
Heute Nacht lässt du es zu, dass dieser armen Familie auch noch die letzte Kuh stirbt!"
der alte Engel sagte daraufhin:
"die Dinge sind nicht immer wie sie scheinen"

und so erklärte er weiter "gestern, als wir das Loch in der Mauer geflickt haben, haben wir einen Raum, voller Gold zugemauert.
Die Familie hätte diesen Fund nicht verdient, so habe ich es zugemauert.

Heute nacht kam der Engel des Todes vorbei.
Er wollte das ungeborenen Kind der Familie mitnehmen, doch ich habe Gott darum gebeten, doch des Bauers Kuh zu nehmen.

So gingen die Engel weiter und der junge Engel hatte eine wichtige Lektion gelernt:
"die Dinge sind nicht immer wie sie scheinen"

Fröhliche Weihnachten für Alle!

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